Selbst wenn einem Kind nicht wohl ist, muss es während der Autofahrt angeschnallt bleiben und darf nicht vorne sitzen. Unter Umständen kann es helfen, wenn es sich hinten auf den mittleren Platz setzen darf. Dort kann es durch die Frontscheibe blicken, so dass die Übereinstimmung zwischen Gleichgewichtswahrnehmung und dem tatsächlichen Sehen verbessert wird. Kindern wird bei der Autofahrt seltener übel, wenn sie auf den Horizont blicken. Die Übelkeit während der Fahrt entsteht, wenn der Körper sich bewegt, das Auge das aber nicht einordnen kann. Schaut das Kind nach vorne auf die Straße oder auf den Horizont, kriegt es mit, wenn zum Beispiel eine Kurve kommt. Bei Busreisen sollten die Kleinen möglichst in der Mitte oder vorne sitzen, denn über den Achsen oder weiter vorn ist weniger Bewegung.
Wenn Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auch nach einem Urlaub noch anhalten, sollten Eltern auf jeden Fall zum Kinder- und Jugendarzt, um eine Infektion oder andere Krankheiten auszuschließen.
Quelle: Kinderärzte im Netz

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